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Saison 2016

2016-11-28 PM Stadt

Erfolgreicher Auftakt des „Bäderdialogs“ in Gaggenau

GaWo28112016

Den Bäderdialog nutzte die interessierte Bürgerschaft für konstruktive Impulse.
Foto: StVw

Die Stadt Gaggenau steht vor der Herausforderung, ihre Bäderlandschaft neu zu strukturieren. Dabei geht es um die Zukunft des Waldseebades und des Hallenbades. Um für Gaggenau eine optimale und für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden, hatte die Stadtverwaltung jetzt zum „Bäderdialog“ in die Jahnhalle eingeladen. Dieses Angebot nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wahr, um den Prozess mit konstruktiven Vorschlägen zu unterstützen. Dabei erhielten die Verantwortlichen der Stadt auch ausdrücklich Lob dafür, die Öffentlichkeit bereits zu so einem frühen Zeitpunkt in den Vorgang mit einzubinden. „Wir wollen gemeinsam etwas erreichen“, unterstrich Oberbürgermeister Christof Florus. Man gehe die Sache ergebnisorientiert und ergebnisoffen an. Gleichwohl sei ein Zeitplan einzuhalten, um auch zu einem nachhaltigen Ergebnis zu kommen. Im März 2017 fallen die ersten grundsätzlichen Entscheidungen (Kombi-Bad oder getrennte Bäder), im Mai 2017 wird über die Technik des Bades (Natur, Misch, Chlor) entschieden.

OB Florus stellte Ablauf- und Zeitplan des Bäderprozesses vor, Bürgermeister Michael Pfeiffer präsentierte Konzepte, Planskizzen und Bädertypen, während Christian Frey, Leiter der Abteilung Stadtplanung, den aktuellen Stand bei der Untersuchung möglicher Standorte reflektierte.

Die Verwaltung freut sich über Anregungen und Rückmeldungen unter E-Mail    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Präsentationen aus der Infoveranstaltung zu Zeitplan, Bädertypen, Plan Standorte und Standortalternativen   finden Sie hier.

Quelle: Stadt Gaggenau
Tel. 07225 / 962-405
Fax 07225 / 962-409
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Pressestimmen:    BT     BNN

 

2016-11-19 BNN

Freundeskreis positioniert sich eindeutig

Waldseebad soll Naturbad bleiben / „Hallenbad gehört in die Nähe von Schule oder Sporthalle

Gaggenau (BNN/dor). Im Vorfeld der Bürgerinformationsveranstaltung der Stadtverwaltung zur Zukunft der Gaggenauer Bäder meldet sich der Freundeskreis Waldseebad zu Wort. „Mut zum Naturbad!" lautet die Überschrift in der Mitteilung des Vorstands.

Das besucherstärkste Freibad im Murgtal, so der Freundeskreis Waldseebad, verzeichnete in den letzten Jahren steigenden Zuspruch. „Es ist der Gaggenauer Sommertreffpunkt für Jung und Alt. Ein Wohlfühlbad für Körper und Geist, zum Bewegen, Sporttreiben, eine Oase der Ruhe und Erholung von der Hektik des Alltags. Dieses seit über 85 Jahren bewährte Konzept passt so ideal in das neue Imageprogramm der Stadt Gaggenau Länger (gesünder) Leben in Gaggenau".

Pläne einer Beckenverkleinerung oder einem Umbau zum Kombibad erteilt der Vorstand des Freundeskreises eine eindeutige Absage. Ein Hallenbad werde zum großen Teil von Schulen, Vereinen und älteren Mitbürgern genutzt, das Waldseebad sei als Standort ungeeignet, so der Freundeskreis. „Gründe hierfür sind zu lange Wege für Kinder und Senioren vor allem in den Wintermonaten. Ein neues Hallenbad gehört aus unserer Sicht in die Nähe einer Schule oder Sporthalle. Optionen wären hier das Schulzentrum Dachgrub in Bad Rotenfels, das Sportzentrum im Traischbachtal oder in Ottenau im Umfeld der Merkurschule (Gemeinschaftsschule)."

Neben den gesundheitlichen Aspekten sprechen vor allem wirtschaftliche Gründe für eine Naturbadlösung, so die Mitteilung weiter. Vorteile seien geringere Investitionskosten durch Sanierung und Modernisierung der vorhandenen maroden Infrastruktur, damit verbunden eine kürzere Bauzeit. „Also kein Neubau wie beim Umbau zum konventionellen Freibad."

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Leserbrief

Ja zum Naturbad Waldseebad

Nun schon seit 50 Jahre besuche ich Jahr für Jahr das Waldseebad. Aufgrund seiner großen Wasser- und Liegefläche sowie der attraktiven Lage, gehört es sicherlich zu den schönsten Bädern in unserer Umgebung.

Aus all diesen Gründen bin ich nachdrücklich für den Fortbestand des Waldseebads in seiner jetzigen Form als Naturbad. Denn nur als Naturbad kann es diesen einzigartigen Charakter beibehalten. Der Umbau zu einem chemisch-technischen Bad (mit Chlor im Badewasser, was ja auch nicht jeder mag) würde aus Kostengründen sicherlich zu einer drastischen Verkleinerung der Schwimmfläche führen. Neben dieser Beckenverkleinerung wäre auch der ganze Um- und Rückbau sowie der spätere Betrieb des Bades sehr viel teurer als der eines - mit aktueller Technik ausgestatteten - Naturbades. Eine solche Naturbadlösung ließe sich zudem zeitlich gesehen erheblich schneller realisieren.

Das Waldseebad als Naturbad wird von vielen Bürgern gerade auch aus gesundheitlichen Gründen aufgesucht. Es stellt sich die Frage, wohin all jene Badegäste gehen sollen, die eine Neigung zu Asthma oder Allergien haben, wenn weit und breit kein Naturbad mehr zur Verfügung steht? Außerdem stünde das Waldseebad, wenn es wie bisher als Naturbad geführt wird, auch zukünftig nicht in direkter Konkurrenz zu den Nachbar-Schwimmbädern in Ottenau und Sulzbach sowie anderen Badeorten.

Wichtig ist allerdings, dass die Hochwassergefahr - deren dramatische Auswirkungen zur aktuellen Schließung des Waldseebads geführt hat - mit in die Planung einbezogen wird. Denn unabhängig ob das Waldseebad als „Naturbad“ oder „Chlorbad“ betrieben wird, so ein schweres Unwetterereignis wie dieses Jahr im Juni kann auch zukünftig zum Totalausfall jeglicher Technik und damit zur Beendigung des Badebetriebs führen.      

Des Weiteren möchte ich mich kurz zu einem möglichen alternativen Standort des Hallenbades äußern. Ein neues Hallenbad sollte aus meiner Sicht aufgrund der besseren Verkehrsanbindung in der Innenstadt oder in der Nähe von Schulen errichtet werden.

Dr. Christian Köppel
Orchideenweg 12
76571 Gaggenau

 

2016-11-19 BT

Für ein Naturbad im Traischbachtal, gegen ein Kombibad

Wie geht es weiter mit dem Waldseebad? Vorstand des Freundeskreises positioniert sich in der neuen "Bäderfrage"

Gaggenau (red/tom) - Gegen ein kleineres Becken, gegen Verlagerung, für den Erhalt als Naturbad. Der Vorstand des Freundeskreises Waldseebad hat sich vor wichtigen Terminen an die Öffentlichkeit gewandt. Am Montag, 21. November, findet um 19.30 Uhr im Anschluss an die öffentliche Gemeinderatssitzung im Bürgersaal eine nicht-öffentliche Sitzung der Lenkungsgruppe "Zukunft Gaggenau 2030" statt. Am Samstag, 26. November, 10 Uhr, gibt es in der Jahnhalle für alle Bürger eine erste Information über den aktuellen Stand in der Bäderfrage.

Plänen einer Beckenverkleinerung oder zum Umbau in ein Kombibad erteilt der Vorstand eine Absage. "Ein Hallenbad wird zum großen Teil von Schulen, Vereinen und älteren Mitbürgern genutzt. Das Waldseebad ist als Standort ungeeignet. Gründe hierfür sind zu lange Wege für Kinder und Senioren vor allem in den Wintermonaten", argumentiert Sabine Arnold. Sie ist Vorsitzende des Freundeskreises. "Ein neues Hallenbad gehört aus unserer Sicht in die Nähe einer Schule oder Sporthalle." Optionen wären hier das Schulzentrum Dachgrub in Bad Rotenfels, das Sportzentrum im Traischbachtal oder in Ottenau bei der Merkurschule.

"Wir sind nach wie vor überzeugt, dass ein funktionierendes Naturbad in dieser Größe, mit aktueller Technik kein Problem darstellt." Deshalb plädiere man für den Fortbestand als Naturbad, welches nicht zu Tode diskutiert werden sollte. Viele ,Waldseebadler‘ wollen ihr Freibad so schnell als möglich zurück. Eine längere Schließung stößt auf breite Ablehnung", so Sabine Arnold.

Das Waldseebad sei vor seiner überflutungsbedingten Schließung im Juni das "besucherstärkste Freibad im Murgtal" gewesen und habe wachsenden Zuspruch verzeichnet. "Es ist der Gaggenauer Sommertreffpunkt für Jung und Alt. Ein Wohlfühlbad für Körper und Geist, zum Bewegen, Sporttreiben, eine Oase der Ruhe und Erholung von der Hektik des Alltags. Dieses seit über 85 Jahren bewährte Konzept passt so ideal in das neue Imageprogramm der Stadt Gaggenau ,Ein gutes Jahr mehr‘ ", argumentiert Arnold.

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