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Saison 2016

2016-10-13 BT

Wird das Waldseebad zum Kombi-Bad?

Stadtverwaltung denkt über Abriss des sanierungsbedürftigen Murgana-Hallenbads nach

Von Thomas Senger

Gaggenau - Es war seit anderthalb Jahren zumindest offiziell kein Thema, gestern überraschte die Stadtverwaltung mit der Mitteilung, dass über einen Abriss des Hallenbads und einen Neubau an anderer Stelle nachgedacht werde. Möglicherweise sei eine Kombination Freibad-Hallenbad im Traischbachtal sinnvoll. Das dortige Naturbad Waldseebad ist seit der Überschwemmung am 12. Juni geschlossen. Doch auch ohne Wasserschaden hätte es grundlegend saniert werden müssen. Eine Wiedereröffnung des Waldseebads - in welcher Form auch immer - gilt mittlerweile ohnehin frühestens 2019 als realistisch.

"Bereits mehrfach", so die Stadtverwaltung gestern, "wurde aus der Mitte des Gemeinderates und von Parteien aufgrund der Lage, des sehr geringen Platzangebotes im Bad und der noch anstehenden Sanierungsmaßnahmen angeregt, das Murgana am vorhandenen Standort aufzugeben und durch einen Neubau an anderer Stelle zu ersetzen. Die Stadtverwaltung sieht das genauso und macht sich intern bereits seit geraumer Zeit darüber Gedanken, ob eine Sanierung am bisherigen Standort oder ein Neubau an anderer Stelle sinnvoller ist."

Weiter heißt es: "Da aktuell die Überplanung des Waldseebades ansteht, muss in diesem Zusammenhang auch geprüft werden, ob eine Kombination der beiden Bäder sinnvoll wäre. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat sind sich einig, dass im Zusammenhang mit der Sanierung des Waldseebades alle Optionen zu prüfen sind. Das beinhaltet auch eine solche Kombi-Lösung." Ob diese Variante sinnvoll sein könnte, sei "völlig offen".

Mit ersten Ideen der Fachplaner für die Sanierung des Waldseebades rechnet man im Rathaus im Lauf des Oktobers. Dann werde eine Diskussion aller Überlegungen "unter Einbeziehung der Öffentlichkeit" beginnen können.

Die Vorsitzende des Freundeskreises Waldseebad, Sabine Arnold, sagte gestern auf BT-Anfrage zu einer möglichen Zusammenlegung von Waldseebad und Murgana: "Das ist das erste Mal, dass ich von dieser Überlegung höre." Bislang sei mit dem Freundeskreis nur über eine kostengünstige Sanierung des Freibads gesprochen worden."Das Waldseebad ist mit über 4000 Quadratmetern Wasserfläche erhaltenswert", betonte Arnold.

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2016-10-08 BT

BT-Talblick            Talblick


Von Prozenten und Terminen

Mit den Statistiken ist das so eine Sache. 55,8 Prozent der Befragten wollen eine Zukunft des Waldseebads als Naturbad. So berichtet der Freundeskreis Waldseebad aus dem Ergebnis seiner jüngsten Umfrage. Ist das nun ein klares Votum pro? Oder mehr oder weniger ein Unentschieden? Darüber lässt sich trefflich debattieren. Wichtig und lobenswert ist die Umfrage aber insbesondere, weil sie ein Augenmerk richtet auf das, was dem Waldseebad bislang fehlte. Es wartet also viel Arbeit auf die Stadtverwaltung und den Gaggenauer Gemeinderat, wenn es um die zukunftsweisende Planung und Konzeption für die beliebte Freizeiteinrichtung im Traischbachtal geht. Die Diskussion Für und Wider Naturbad ist da ein Aspekt. Nach wie vor steht ein ambitioniertes Ziel im Raum: 2018 soll, so der Wunsch bislang, das Freibad wieder eröffnen. Dieser Zeitplan, das bestätigen Kenner des Themas, wird nicht zu halten sein. Denn bei einer Neueröffnung - in welcher Form auch immer - muss sich das Bad komplett erneuert präsentieren. Ein Millionenprojekt, das dieses Mal von Anfang bis Ende mit Argusaugen und Sinn für die technischen Realitäten von der Stadtverwaltung kontrolliert werden muss. Zunächst einmal muss das Projekt aber angegangen werden. Wie es weitergehen soll, welche Ideen, Pläne, Vorschläge, Gegenentwürfe vorliegen, darüber hat man seit Monaten nichts gehört. Auch die Mitglieder des Gemeinderats, so ist zu vernehmen, warten auf Informationen. Nun kann man das durchaus als gutes Signal werten: Mit Bürgermeister Michael Pfeiffer ist ein erfahrener "Tiefbauer" an der Spitze des zuständigen Dezernats, der einen voreiligen Schnellschuss zu vermeiden weiß. Gleichwohl: Auch wenn 2018 nicht mehr realistisch ist, bald müssen die wegweisenden Entscheidungen getroffen werden. Thomas Senger

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2016-10-13 BNN

Kommt die Kombi-Lösung?

Rathaus bringt eine neue Variante in die Gaggenauer Bäderdiskussion ein

Von BNN Redaktionsmitglied Thomas Dorscheid

Gaggenau. Rastatt bekommt es, Gaggenau auch? Die Rede ist von einem Kombibad, gestern warf die Stadtverwaltung per Pressemitteilung erstmals das Wort „ Kombi-Lösung" in den Ring. Gemeint ist eine Kombination der beiden Bäder Murgana (Hallenbad) und Waldseebad (Naturbad) an einer Stelle. Im Rathaus sieht man dies als Auftakt einer Diskussion an.

Dabei betont die Verwaltung, dass man noch ganz am Anfang stehe und schwächt ab: „Ob diese Variante allerdings Sinn macht, ist zum derzeitiger Stand noch völlig offen." Auch mit der Nennung eines möglichen Standortes hält sich die Verwaltung noch zurück wobei der Platz des jetzigen Hallenbades - zu klein für ein Kombibad - ausscheiden, der Standort Waldseebad aber durchaus in Frage kommen dürfte.

Der Zeitpunkt der Idee liegt auf der Hand: Beide Bäder haben Investitionsbedarf, der jeweils nicht gering ist. Kommt eine Kombilösung, hätte sich im Übrigen die gerade in Gaggenau erst mit Blick auf das Waldseebad wieder auferstandene Diskussion erübrigt, ob denn nun ein Technik- oder Naturbad die sinnvollere Lösung ist. Denn ein Kombibad, das Hallen- und Freibad an einem Platz vereint, würde zwangsläufig eine verringerte Wasserfläche und die Form eines Technikbads mit sich bringen.


Waldseebad und Murgana haben Investitionsbedarf


Bereits mehrfach sei aus der Mitte des Gemeinderates und von Parteien auf Grund der Lage, wegen des sehr geringen Platzangebotes im Bad und der noch anstehenden Sanierungsmaßnahmen angeregt worden, das Murgana am vorhandenen Standort aufzugeben und durch einen Neubau an anderer Stelle zu ersetzen. Weiter heißt es in der Mitteilung: „Die Stadtverwaltung sieht das genauso und macht sich intern bereits seit geraumer Zeit darüber Gedanken, ob eine Sanierung am bisherigen Standort oder ein Neubau an anderer Stelle sinnvoller ist."

Da aktuell die Überplanung des Waldseebades anstehe, müsse in diesem Zusammenhang auch geprüft werden, ob eine Kombination der beiden Bäder sinnvoll sei. „Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat sind sich einig, dass im Zusammenhang mit der Sanierung des Waldseebades alle Optionen zu prüfen sind. Das beinhaltet auch eine solche Kombi-Lösung."

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Ergebnis der Besucherumfrage 2016

Eine eindeutige Mehrheit der Befragten sprach sich für den Erhalt des Waldseebades als Naturbad aus. Über zwei Drittel der Rückmeldungen sogar sprachen sich gegen eine Verkleinerung der Wasserfläche aus. In diesem Punkt sind sich Naturbad- wie auch Chlorbadbefürworter einig. Die komplette Umfrageauswertung wurde der Stadtverwaltung übergeben, um die anstehenden Beratungen konstruktiv zu unterstützen.

Auswertung hier:     Besucherumfrage 2016

Wir hoffen, dass der Gemeinderat bald über die Zukunft des Waldseebades entscheiden wird. Es wurden von der Stadtverwaltung Entwürfe und Kostenaufstellungen für ein Naturbad wie auch für ein chemisch technisches Bad in Auftrag gegeben. Wann die beiden Varianten vorgestellt werden, will Herr Bürgermeister Pfeiffer rechtzeitig mitteilen. Diese Info werden wir rechtzeitig weiterleiten und es wäre schön, wenn möglichst viele Interessierte „Waldseebadler“ an diesem Termin anwesend wären.

Von einigen Mitgliedern wurde Kritik am Vorstand geäußert, welche unsere klare Aussage für ein Naturbad betrifft. Diese Haltung resultiert aus unserer Vereinssatzung, die besagt, dass der Verein die Aufgabe hat, das NATURBAD Waldseebad zu fördern…

pdf_button Satzung (1.076 kB)

§ 2   Zweck des Vereins

  1. ...

  2. Der Verein hat die Aufgabe, das Naturbad Waldseebad der Stadt Gaggenau ideell zu fördern sowie personell und materiell zu unterstützen, mit dem Ziel, den öffentlichen Badebetrieb aufrecht zu erhalten. Der Verein dient damit der Förderung des Schwimm­sports und der öffentlichen Gesundheitspflege.

Wir sind somit durch die Satzung gebunden, diese müsste durch einen mehrheitlichen Mitgliederentscheid in einer anstehenden Mitgliederversammlung geändert werden. Unsere nächste ordentliche Mitgliederversammlung ist für Donnerstag den 19.01.2017 geplant. Wir hoffen, dass bis dahin eine Entscheidung über die zukünftige Badform getroffen wurde.

Auch muss jedem Chlorbadanhänger klar sein, dass ein Umbau zum chemisch-technischen Bad mit entsprechenden Mehrkosten einhergeht, welche man dann sicherlich an der Größe Wasserfläche einzusparen versucht. Der von vielen Badegäste gelobte, weitläufige und großzügige Charakter des Waldseebades würde sich radikal ändern.

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