FWG: Sorgen um das Waldseebad
Fraktion allerdings für Mitteleinsatz der Bäder Ottenau und Sulzbach
Gaggenau - Mehrere kommunalpolitische Themen haben die Freien Wähler Gaggenau (FWG) auf ihrer letzten Sitzung besprochen. Auch auf das Thema der hiesigen Freibäder wurde eingegangen. Die FWG werde die finanziellen Mittel für Ottenau und Sulzbach in jedem Fall billigen. Über die Zukunft des offensichtlich sehr teuer werdenden Waldseebads mache man sich hingegen große Sorgen. Doch auch hier werde die FWG ohne Vorurteile und sachbezogen handeln.
So konnte man es der BNN Ausgabe vom 05.09.2014 entnehmen.
Waldseebad: Kein Geld - keine Zukunft?
Schäuble: „Sorge des Vereins ist unbegründet"
Gaggenau (dor/BNN). Verabschiedet sich die Stadt vom Waldseebad? Diese Sorge treibt die Vorstandschaft des Freundeskreises Waldseebad e. V. um, der sich per Pressemitteilung gestern zu Wort gemeldet hat. „Während die privat betriebene Vereinsbäder auf großzügige Unterstützung hinsichtlich ihres Sanierungsbedarfs hoffen dürfen, sieht es so aus, als ob das städtische Waldseebad das Nachsehen hätte", heißt es.
Der „Brandbrief" der Vorsitzenden Sabine Arnold bezieht sich auch auf die Klausurtagung von Verwaltung und Gemeinderat zur Bäderfrage Ende Juli; die Verwaltung gab damals keine Auskünfte über das Ergebnis der Tagung. Nach BNN-Informationen soll vorgesehen sein, in den nächsten Doppelhaushalt (für die Jahre 2015/2016) Gelder für die Bäder in Ottenau und Sulzbach einzustellen, aber nicht für das Waldseebad. Trotz steigender Ausgaben für Betrieb und Pflege aufgrund der inzwischen seit zwei Jahren bekannten massiven Baumängel, sehe man bei den Verantwortlichen keinen akuten Handlungsbedarf, fürchtet jetzt der Freundeskreis. „Wir befürchten, dass aufgrund der inzwischen bekanntgewordenen hohen Sanierungskosten von 2,5 bis 4,5 Millionen Euro, man sich früher oder später von dem Waldseebad verabschieden wird", heißt es weiter. Dem Stillstand beziehungsweise der Schließung möchte der Freundeskreis nach eigener Aussage entgegenwirken. Deshalb fordert der Verein die Verantwortlichen dazu auf, „endlich klare Stellung zur Frage Waldseebad zu beziehen". Die erkannten massiven Baumängel stellen aus Sicht des Freundeskreises Zeitbomben dar, „welche man mit Abwarten und Aussitzen nicht entschärfen kann".
Bürgermeisterin Brigitte Schäuble betonte gestern auf BNN-Nachfrage, dass die Sorge des Vereins unbegründet sei. „Das Bad funktioniert, die Wasserqualität ist einwandfrei." Im Waldseebad stünden jetzt nicht die Maßnahmen an, wie sie etwa für Ottenau notwendig seien. Dies sei aber keinesfalls ein Signal gegen das Waldseebad, so die Beigeordnete.
Liebe Mitglieder und Freunde des Waldseebades,
wie ihr sicher in der Presse gelesen habt ist die Schwimmbadfrage in Gaggenau so aktuell wie nie. Der Umbau des Kuppelsteinbades ab 2016 scheint in trockenen Tüchern und das Waldseebad? Wir haben uns im Vorstand Gedanken gemacht und sind zu der Überzeugung gekommen jetzt reagieren zu müssen. Deshalb haben wir uns entschlossen eine Pressemitteilung zu verfassen.
Wie seht ihr die Situation?
Teilt uns eure Meinung mit, am einfachsten per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Die Gruppe "Brennholz" der Musikschule sorgt neben weiteren Akteuren für Unterhaltung während eder Nachmittagsveranstaltung des Radiosenders. Foto: Gareus-Kugel
Trotz steigender Ausgaben für Betrieb und Pflege, aufgrund der inzwischen seit zwei Jahren bekannten massiven Baumängel, sieht man bei den Verantwortlichen keinen akuten Handlungsbedarf. Auch wir, der Freundeskreis machen uns Sorgen. Wir befürchten, dass aufgrund der inzwischen bekannt gewordenen hohen Sanierungskosten von 2,5 bis 4,5 Mio. Euro, man sich früher oder später von dem Waldseebad verabschieden wird.


