Millionen für alle drei Freibäder
Gemeinderat einstimmig
Gaggenau (tom) - Einstimmig billigte der Gemeinderat gestern Abend weitere Millionen für den Erhalt der drei Freibäder im Stadtgebiet.
Zum einen werden die Betreibervereinbarungen für die in Vereinsregie betriebenen Freibäder in Ottenau und Sulzbach für den Zeitraum 2016 bis Ende 2025 angepasst:
Das Freibad Ottenau erhält einen Betriebskostenzuschuss von 32.000 Euro jährlich (bisher 40.000 Euro). In den Jahren 2016 und 2017 gibt es einen Zuschuss für die Beckensanierung von insgesamt 810.000 Euro. Für Ottenau werden also in zehn Jahren 1,13 Millionen Euro städtisches Geld zugesagt.
Das Freibad Sulzbach erhält Betriebskostenzuschüsse von jährlich 30.000 Euro (bis Ende 2017), dann 24.000 Euro. Die anschließende Beckensanierung wird mit maximal 440.000 Euro bezuschusst. Für Sulzbach gibt es also maximal 692.000 Euro in zehn Jahren.
Bei beiden Bädern geht die Stadtverwaltung davon aus, dass durch die Sanierungen die Betriebskosten sinken, folglich auch die Zuschusshöhe. Alle zwei Jahre soll die Höhe der Betriebskostenzuschüsse überprüft werden.
Für das städtisch betriebene Waldseebad werden für die Sanierung mindestens drei Millionen Euro ab 2015 als Rücklage vorgehalten. Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung des Freundeskreises Waldseebad soll über die Sanierungsvariante beraten. Laut Bürgermeisterin Brigitte Schäuble kann dabei auch ausdrücklich über eine Rückwandlung des Naturbads in ein chemisch-technisches Bad nachgedacht werden.
Sprecher aller Fraktionen machten gestern deutlich, dass die drei verbliebenen Freibäder erhalten werden müssten. "Wir brauchen alle drei", betonte Ferdinand Hurrle für die FWG.





