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Saison 2013

Kein Handlungsbedarf ?

30.11.2013 (FKW) - Es ist eine Frage des Standpunktes. Richtig ist, dass die Wasserwerte bisher keinen Anlass geben bauliche Veränderungen vorzunehmen. Die Frage ist, wie geht man mit dem von Jahr zu Jahr steigenden Pflegeaufwand um, verursacht von den massiven Baumängeln im Untergrund und der mangelnden Hydraulik. Erinnern wir uns an das Gutachten vom Mai 2012, aus dem hervor geht, dass in drei bis fünf Jahren, der pflegerische Aufwand und die Betriebskosten sich von Badesaison zu Badesaison erheblich erhöhen werden. Die Ästhetik des Waldseebades werden sich durch Wassereintrübung, Algenbildung und schwieriger werdender Reinigungsarbeiten zunehmend verschlechtern.

Deshalb begrüßen wir, dass die Stadt einen Planer beauftragt hat, Konzepte für eine mögliche Sanierung zu entwickeln. Wichtig sei an dieser Stelle der Hinweis, dass es sich um Entwürfe handelt. Positiv haben wir die Ankündigung registriert, dass die Bürger beteiligt werden sollen.

Vorstellung Sanierungskonzept Gutmann GmbH   

Mit freundlicher Genehmigung von  Herrn Gutmann

Bei allen Planspielen ist uns wichtig, dass der Charakter der großen Wasserfläche optisch erhalten bleiben muss. Richtig ist auch der Ansatz mehr Attraktivität ins Bad zu bringen, auch hierzu hat Herr Gutmann interessante Vorschläge gemacht: Sprudelliegen, Massagedüsen und eine Rutsche sind aus unserer Sicht gute Ideen. Hoffentlich wird hier nicht wieder der Rotstift angesetzt. Bitter, aber wahrscheinlich unvermeidbar, ist der Ausfall einer kompletten Badesaison, verursacht durch die nicht unerheblichen Baumaßnahmen.

Im Juli 2014 soll es eine Klausurtagung zur "Bäderfrage" geben, ob und wie der Freundeskreis dabei miteinbezogen wird steht noch nicht fest, wir hoffen es aber sehr. Schließlich sehen wir uns als Interessenvertreter der Badbesucher und möchten Deren / Eure Wünsche mit einbringen.


Bitte teilt uns Eure Meinung mit, nur dann können wir sie auch vertreten!


 

Deshalb schreibt uns:    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Im Vorfeld hierzu möchten wir mit den Gemeinderat die Ausgangssituation erörtern, um die Sicht der Fraktionen besser zu verstehen, und möglichst eine gemeinsame Vorgehensweise abzustimmen. Wir würden es daher begrüßen, ein entsprechendes Gesprächsangebot zu erhalten.

Unser Ziel wird es weiterhin sein, das Bad für Gaggenau und die Region zu erhalten, und vor der Schließung zu bewahren. Dies gelingt aber nur mit einem zukunftsfähigen Sanierungskonzept.

Freundeskreis Waldseebad e.V.

 

2013-11-26 BNN

Millionen für Waldseebad?

Gaggenau (dor/ko). Eine mittelfristige Sanierung des Waldseebades würde mindestens 2,3 Millionen Euro kosten. „Dieses Geld müsste man auf jeden Fall in die Hand nehmen", sagte der Gutachter gestern Abend vor dem Gemeinderat.

Über das weitere Vorgehen soll der Gemeinderat im Juli auf einer Klausurtagung entscheiden; es bestehe kein akuter Handlungsbedarf, betonte Bürgermeisterin Brigitte Schäuble unter Hinweis auf die gute Wasserqualität im städtischen Naturbad.

Runde vier Millionen Euro veranschlagt der Gutachter für eine Sanierung des Bades in seinem jetzigen Bestand. Würde man aber die Aufbereitungsflächen (Regenerationsbecken), die jetzt außerhalb seien, ins Wasserbecken integrieren, würden die Kosten deutlich auf 2,3 Millionen sinken. Nachteil: Die dem Badegast zur Verfügung stehende Schwimmfläche würde spürbar geringer (wir werden noch berichten).

www.bnn.de

 

 

2013-11-27 BNN

„2,3 Millionen müssen Sie in die Hand nehmen”

Vorsch1äge für Waldseebad sehen Verkleinerung des Badebereichs vor / Schäuble: „Nur Gedankenspiele“

Gaggenau (ko). Die Sanierung des Waldseebades in Gaggenau würde im jetzigen Bestand weit über vier Millionen Euro kosten. Dies sagte Hardy Gutmann vom gleichnamigen Planungs- und Sachverständigenbüro aus Höchenschwand am Montagabend vor dem Gemeinderat (wir berichteten kurz in der Dienstagsausgabe).

Gutmann präsentierte ein neues Konzept, das zu einer deutlichen Kosteneinsparung führen soll. Die jetzige Wasserfläche soll dabei bestehen bleiben, die beiden Aufbereitungsanlagen im Eingangsbereich dagegen entfernt und ins Schwimmbecken integriert werden. Gutmann sprach hierbei von Kosten in der Größenordnung von 2,3 Millionen Euro. „Dieses Geld müssen Sie in die Hand nehmen", sagte der Experte.

Hardy Gutmann präsentierte den Gemeinderäten und zahlreich erschienenen Bürgern drei Varianten, bei denen die Aufbereitungs- / Regenerationsbereiche jeweils unterschiedlich — mal im Außenbereich oder in der Mitte des Naturbad — angeordnet waren. In allen Planungen waren auch Bereiche für Bahnschwimmer, für Schwimmer und Nichtschwimmer sowie für Kinder ausgewiesen, auch wenn die Schwimmfläche geringer als heute ausfallen würde.

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2013-11-26 BT

Gutachter: Teiche sollen wieder weg

Sanierungsvorschläge für das Waldseebad laufen auf erneute Verkleinerung des Badebeckens hinaus

Von Thomas Senger

Gaggenau — Bei einer Klausursitzung am 25.Juli sollen konkrete Vorschläge zusammengetragen werden, wie das Waldseebad zukunftsfähig gemacht werden soll. Unter Einbeziehung der Bürger, betonte Oberbürgermeister Christof Florus gestern Abend im Gemeinderat. Zwischen 2,3 und rund vier Millionen Euro werde es kosten, das Naturbad zu ertüchtigen. Das erläuterte Gutachter Hardy Gutmann. Und: Das Badebecken werde drastisch kleiner: Von derzeit 4 440 Quadratmetern würden nur noch 2 500 übrig bleiben.

BT26112013_1 Krumm und bucklig ist der Beckenboden, weil im Untergrund das Grundwasser arbeitet      Foto: pr

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