Auszug BT-Artikel vom 25.08.2012 - "Große Pläne am Horizont", Ergebnisse der SPD Klausurtagung
Kein "Salto rückwärts" in der Bäderfrage
Am Einbadbeschluss soll festgehalten werden
Gaggenau (tom) - "Der Einbadbeschluss steht", betonte der Fraktionschef, dass die SPD nach wie vor dazu stehe, dass es nur ein städtisches Freibad geben werde: "Keiner denkt ernsthaft darüber nach, die Bäder von Ottenau und Sulzbach wieder in städtische Regie zu nehmen."
Für einen "Salto rückwärts" gebe es keine Chance. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gerlinde Stolle betonte: "Die private Regie hat sich bewährt, die Vereine machen das sehr gut." Man dürfe auch nicht ein Bad gegen das andere ausspielen. Pfrommer führte aus, dass eine Politik nach dem Motto "Was hättet ihr denn gerne?" auch im Vorfeld von Kommunalwahl (2014) und OB-Wahl (2015) nicht seriös sein könne. Es sei sicher denkbar, einen Investitionskostenzuschuss für die vereinsbetriebenen Bäder weitere zehn Jahre zu gewähren. Aber für städtische Investitionen in Millionenhöhe sei derzeit kein Spielraum abzusehen, sagte er mit Blick auf die Beratungen zum nächsten Doppelhaushalt.
Zum städtisch betriebenen Waldseebad sagte Pfrommer: "Dieses Bad hat dieses Jahr einen Quantensprung bei der Akzeptanz gemacht." Gleichwohl gebe es Handlungsbedarf, sowohl beim Erscheinungsbild als auch beim Pflegezustand der gesamten Anlage. Die Stadt habe die Pflicht, ihre städtischen Einrichtungen, "in Schuss zu halten" und das Naturbad auf Basis des vorliegenden Gutachtens weiterzuentwickeln.






