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Start News Saison 2010 2010-05-07 BNN

2010-05-07 BNN

Das Bad schreit nach Unterstützung"

Freundeskreis Waldseebad gründet sich / „Wir sind keine Abteilung der Stadt"

BNN 07.05.2010 Joachim Kocher

Gaggenau. Am Mittwoch, 12. Mai, 19 Uhr, findet im Bürgersaal im Rathaus die Gründungsversammlung des Freundeskreises Waldseebad statt. Die Vorstandschaft des künftigen Vereines „steht"; jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass sich möglichst viele Gaggenauer Bürger dem Verein anschließen werden.

Derzeit gehören dem Freundeskreis rund 15 Personen an. „Wir werden in den kommenden Wochen eine intensive Mitgliederwerbung durchführen und hierzu auch einen Flyer auflegen", sagten die Gründungsmitglieder des Freundeskreises bei einem Pressegespräch über Ziele und künftige Aktivitäten.

„Das Bad schreit regelrecht nach Unterstützung", betonte Sabine Sollwedel, die bei der Gründungsversammlung für das Amt der Schriftführerin und Pressereferentin kandidieren wird. Am 22. Mai ist im Waldseebad bei freiem Eintritt ein Eröffnungsfest vorgesehen, bei dem ein vielseitiges und unterhaltsames Programm geboten werden soll.

„Wir wollen den Bürgern deutlich machen, dass wir mit dem Waldseebad ein Juwel und ein Aushängeschild zugleich haben", sagte Nicole Calnan, die für den Posten der ersten Vorsitzenden kandieren wird. Sabine Arnold, die für das Amt der zweiten Vorsitzenden kandidieren wird: „Wir werden uns für den Erhalt des Waldseebades mit Nachdruck einsetzen. Wenn mehr Gäste kommen, wird es auch für die Stadt Gaggenau wieder einfacher, das Bad langfristig abzusichern. Wir wollen junge und ältere Mitbürger zugleich für unser Waldseebad gewinnen." Schließlich biete das Bad für jeden etwas.

Ziel sei es, die Attraktivität des Bades zu steigern. „Wir werden uns um die Beschaffung

Die positiven Seiten sollen mehr in den Vordergrund gerückt werden

von Finanzmitteln durch Spenden und Sponsoren sowie durch Mitgliedsbeiträge kümmern", sagte Calnan weiter. „Wir denken auch an Veranstaltungen im Waldseebad, die von örtlichen Vereinen dort durchgeführt werden." Sabine Sollwedel machte deutlich, dass man das Waldseebad nicht übernehmen wolle. „Wir sind auch keine Abteilung oder der verlängerte Arm der Stadt."

Nach Meinung von Sibylla Müller und Werner Knöller, die Beisitzer werden wollen, wurde in der Vergangenheit zu viel herum genörgelt und negativ über das Bad geredet. Dr. Gunter Zaltenbach meinte, dass man die Öffentlichkeit über den Zustand des Bades aufklären sollte. „Wir sehen durchaus ein Problem im Nichtschwimmerbecken." Algen seien jedoch kein Gift, sondern ein natürlicher Bestandteil von Seen.

Manfred Schnaible, der seit 1985 für den Bäderbereich der Stadt Gaggenau verantwortlich ist, machte den Anwesenden deutlich, dass beispielsweise auch im Bereich "Hesselbach" in Forbach die Steine mit einer Gleitschicht versehen seien. „Dies ist eben Natur." Im Waldseebad werden nach Aussage von Schnaible alle 14 Tagen Proben gezogen. „Wir stehen hierbei sehr gut da." Die positive Seite des Waldseebad-Wassers müsste daher zukünftig mehr in den Vordergrund gerückt werden.

Die Vertreter des künftigen Vereinsvorstandes gaben auch zu verstehen, dass man beispielsweise den Spielplatz durch weitere Geräte aufwerten wolle. Darüber hinaus könne man sich auch eine Umfrage vorstellen, bei der die Besucher ihre Wünsche hinsichtlich weiterer Verbesserungen äußern könnten. Wie vom künftigen Vereinsvorstand zu hören war, steht die Satzung im Wesentlichen. Sie liege derzeit dem Finanzamt sowie dem Registergericht zur Überprüfung vor.      www.bnn.de

 

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